in drei Schritten zur Handanalyse

Hurra! Ich stehe am Briefkasten und halte ein Kuvert aus der Schweiz in der Hand. Von Nathalie. Wow, darin befindet sich mein Ink Kit für die Handanalyse. Ich hatte irgendwie ein größeres Paket erwartet, hatte schon die Befürchtung gehabt, extra zur Post gehen zu müssen, aber durch das schlanke Kuvert ist alles easy.

 

Ich bin neugierig. Online Handanalyse? Wie die meisten sehe ich beim Wort „Handanalyse“ rassige Zigeunerinnen vor mir, die mir einen reichen Mann, entzückende Kinder und ein Leben in Wohlstand und viel, viel Gesundheit versprechen. Auf jeden Fall sehe ich die Zigeunerin (sorry, ich meine natürlich Roma) meine Hand in ihrer Hand halten. Online? Na mal sehen, ich bin echt gespannt.

 

1. Schritt: Inkprints herstellen

Das Kuvert beinhaltet eine Art doppeltes Blatt mit schwarzem Tintenpulver, ok, alles klar. Zwei beiliegende Seiten geben darüber Auskunft, wie der ideale Handprint auszusehen hat, somit weiß ich, worauf ich achten muss. Super. Natürlich mache ich es gleich, presse meine rechte Hand mutig in den schwarzen Staub und dann die Hand auf ein weißes Blatt. Schaut gut aus. Dann die linke Hand. Ach, da liegen auch Reinigungstüchlein dabei, damit wird die Hand blitzschnell wieder sauber. Ob die Prints für Nathalie nun so reichen? Ich scanne meine Prints ein und frage, ob das so ok ist oder ob ich sie mit der Post schicken soll. Nathalies Antwort: Nein, ich muss nicht extra zur Post gehen, meine Prints haben eine derart wunderbare Qualität, dass sie aus den gemailten pdf’s alles Relevante erkennen kann.

 

2. Schritt: Termin vereinbaren

Das ist einfach, Nathalie und ich vereinbaren einen Skype Termin, an dem sie mir ihre Erkenntnisse mitteilen wird. Ich bin noch immer gespannt und warte ab. Mann und Kind habe ich schon, was sie mir wohl erzählen wird? Ob sie sieht, wie lange ich lebe? Das wäre nicht uninteressant und würde das Thema Pensionsvorsorge erleichtern. Aber ich übe mich in Geduld und sehne den vereinbarten Termin herbei.

 

3. Schritt: Wer bin ich? Und warum?

So, heute ist der große Tag. Skype-Termin mit Nathalie. Und ich lerne jede Menge. Wusstest du, dass sich die Fingerabdrücke bereits in der 16. Schwangerschaftswoche bilden? Die Fingerabdrücke sind unveränderlich, bleiben immer und immer gleich und zeigen sozusagen das Seelenbild, während die Handfläche den Charakter verrät,  der sich im Laufe eines Lebens durchaus ändern kann, daher können sich die Handlinien ebenfalls ändern. 

 

Was NICHT in den Linien steht ist, ob man lange lebt, wieviele Kinder man bekommt etc. – woher haben die Roma-Frauen dann die Info? 

 

Was jedoch sehr wohl in den Linien steht: „Wer bin ich?“, „Was sind meine Talente?“, „Was ist meine Lebensaufgabe?“, „Wo liegen meine Stolpersteine?“ und „Was sind sinnvollerweise meine nächsten Schritte?“

 

Die Fingerabdrücke zeigen meine seelischen Aspekte. Das hilft mir, meine Ressourcen besser zu erkennen, meine Talente zu leben und es wird mir auch klarer, welche Leitfäden mich zum Ziel führen. Es gibt vier Schulen, die Lebenszweck und Stolpersteine beschreiben. Nathalie geht auf alle meine Fragen ein, ich kenne mich aus. Und zum Nachlesen gibt es diese vier Schulen auf ihrer Website. Welch toller Service!

 

Natürlich kenne ich mich selbst recht gut, keine Frage. Aber es ist so megaspannend, dies von außen nochmals bestätigt zu bekommen. Mein persönliches Puzzle meiner eigenen Persönlichkeit ist wieder ein Riesenstück kompletter.  Aus Fühlen und „ja, ich weiss“ wird auf einmal Klarheit. Diese Klarheit ist der Schlüssel für mein weiteres Handeln, das sich nun recht logisch für mich zeigt. 

 

Diese Klarheit und die Anleitungen, welche Schritte meine nächsten sein sollten, das zeigt mir Nathalie auf, hier bringt sie Neues ein, ihr fokussiertes Arbeiten führt uns beide zu einem regen Austausch und dies führt zu neuen Ideen für mein weiteres Sein. Wow, ich hätte nicht gedacht, dass die Handanalyse so tief greift und der Nutzen dermaßen hoch ist. Vielen Dank Nathalie.

 

Natürlich habe ich mitgeschrieben, ich merke mir im Gespräch ja gar nicht alles. Hätte ich aber gar nicht müssen, denn Nathalie hat unser Gespräch auch aufgenommen und sendet mir am nächsten Tag das mp3. So kann ich es in Ruhe noch öfters anhören, meine Spazierrunde im Wald eignet sich hervorragend  dafür.

 

Fazit

Habe ich etwas Neues über mich gelernt? Ja, unbedingt. Meine Ressourcen, meine Talente und auch meine Stolpersteine sind mir noch klarer, das hilft mir dran zu bleiben.

 

Funktioniert das wirklich online? Ja, auf jeden Fall. Ich war neugierig und hatte ehrlicherweise ein bisschen Zweifel. Vollkommen unbegründet. Es ist leicht, super gute Hand- und Fingerabdrücke zu machen. Da kann nix schief gehen. 

 

Wird sich mein Leben deshalb ändern? Voraussichtlich ja. Es gab und gibt eine Eigenschaft, ein Verhalten, mit dem ich gehadert habe. Ich versuchte immer, es zu unterdrücken, wegzudrücken, wegzutrainieren. Nun da ich weiss, es ist in meinen Fingerspitzen abgebildet, (das sind die, die sich nicht verändern) schliesse ich meinen Frieden damit. Es ist so, wie es ist und höchstwahrscheinlich ist es gut so. Ich kann diese Eigenschaft – ja ich mach ein Geheimnis draus ;-) – nun annehmen und in mein Leben integrieren. Wahrscheinlich ist das sogar der Schlüssel, um es aufzulösen, mal sehen…

 


Ein Gastartikel von Riccarda Larcher. (Website: www.wegezurklarheit.com)

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