Das Streben nach Glück

Ich bin heute einfach mal glücklich. Einfach so. Ohne Grund. Natürlich gibt es auch Gründe. Gute Gründe für gute Glücksgefühle in meinem Leben, wie zum Beispiel:

 

  • Die Sonne scheint
  • Mein Sohn ist toll
  • Ich bin gesund
  • Mein Körper funktioniert, wie er sollte
  • Ich habe ein schönes Dach über dem Kopf
  • Mein Kühlschrank ist immer gut gefüllt
  • Ich habe gute Freunde
  • Ich liebe meine Arbeit


Die Liste ist nicht abschliessend, da gäbe es noch viele weitere gute Gründe.

 

Es gibt Tage, da treffen die oben erwähnten Dinge ebenfalls zu. Dennoch bin ich dann unglücklich. Was ist an diesen Tagen, in diesen Momenten anders?  Worauf beruht unser Glück, unser glücklich sein? Ist es von äusseren Umständen abhängig? Kann man glücklich und zufrieden sein, auch wenn im Aussen alles auseinander zu brechen scheint?


Für mich ist glücklich sein etwas, was aus dem Innern kommt, kommen sollte. Die Dinge im Aussen können sich ändern, schnell ändern, zerbrechen, verschwinden, platzen wie Seifenblasen. Das innere Glück, welches nicht an äussere Umstände gekoppelt ist, ist beständig, konstant. Dieses Glück, diese Zufriedenheit ist da, auch wenn alles im Aussen auseinander bricht.

 

Glücklich und zufrieden sein hat für mich ebenfalls auch viel mit meiner Einstellung zu tun. Ist das Glas halb voll (Fülledenken) oder ist es halb leer (Mangeldenken)? Mangel zieht Mangel an. Fülle zieht Fülle an. So einfach? Ja, es ist in der Tat so einfach. Und noch besser: du kannst dich jeden Tag auf's Neue entscheiden, ob du in der Fülle leben möchtest oder im Mangel. Beobachte deine Gedanken, lausche deinen Worten und spüre, ob du dich im Reich der Fülle oder in der Wüste der Leere aufhältst.

 

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